Landesverein Badische Heimat e.V.

Badische Heimat - das Online-Magazin

2/2013

Macht und Glaube - 450 Jahre Heidelberger Katechismus

Zur Doppelausstellung der Stadt Heidelberg und der Staatlichen Schlösser und Gärten

Heidelberger Katechismus - lateilische ErstausgabeDas Erscheinen des Heidelberger Katechismus, der bedeutendsten Bekenntnisschrift der reformierten Kirche, jährt sich 2013 zum 450. Mal. Dieses Ereignis würdigen das Kurpfälzische Museum der Stadt Heidelberg und die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg (in Kooperation mit der internationalen Stiftung Refo 500, der Johannes a Lasco-Bibliothek in Emden sowie dem Palais Het Loo in Apeldoorn, Niederlande) mit einer großen Ausstellung: „Macht des Glaubens – 450 Jahre Heidelberger Katechismus“.

Macht und Glaube - Über die Ausstellung

Die Badische Heimat Heidelberg begleitet die Ausstellung mit einem Macht-und-Glaube-Blog mit interessanten Einzelheiten aus dem Zeitalter der konfessionellen Auseinandersetzungen.

Neuer Youtube-Kanal: Baden - Tradition und Innovation

MIt zwei Video-Statements der Kuratorin Dr. Schoole Mostafawi zur neuen Abteilung der Sammlungsausstellungen im Badischen Landesmuseum Karlsruhe eröffnet die Badische Heimat ihren Video-Kanal auf Youtube. Dr. Mostafawi erklärt hier kurz, was die Abteilung "WeltKultur - GlobalCulture" im Landesmusem darstellt und erläutert ein herausragendes Beispiel für die Verflechtung kultureller Phänomene.

Video 1: Das Statement zur Ausstellung

Video 2: Ein Beispiel

Der Kanal eröffnet vor allem Möglichkeiten der medialen Darstellung im Zusammenhang mit den zwei Großprojekten des Vereins, "Tradition trifft Innovation" und "Kulturerbe des Landes", die im Sommer 2013 angestoßen werden.

Landwirtschaft im 21. Jahrhundert

Im Herbst 2012 haben im Neckar-Odenwald-Kreis 14 Landwirtinnen und Landwirte die Zusatzausbildung „Fachagrarwirt für EDV gestützte Unternehmensführung“ beim Fachdienst Landwirtschaft des Landratsamtes begonnen. Ganz unterschiedliche Fachrichtungen sind vertreten: Rinder- oder Schweinehaltungen, Pferdewirte, reine Ackerbaubetriebe.

 

Ketterwald in Löffelstelzen bietet Ein- und Ausblicke

Der Ketterwald bei Bad Mergentheim sorgt seit Anfang August sprichwörtlich für mehr Durchblick der Waldbesucher. „Mit Hilfe von ‚Bilderrahmen‘ greifen wir die Waldeindrücke der Besucher auf, laden zum Verweilen ein und lenken ihren Blick gezielt auf unsere nachhaltige Arbeit“, sagt Forstdirektor Jürgen Weihmann vom Kreisforstamt in Tauberbischofsheim.

     
   

 


   
Ökologie & Natur:
 

 

Die Nieren der Natur: Flussauen reinigen unser Wasser erstaunlich effektiv – wenn wir sie lassen

Rheinauen bei KappelWelche wichtige Rolle die deutschen Auen bei der Reinhaltung des Wassers - auch ökonomisch - spielen, zeigt eine aktuelle im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz durchgeführte Studie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ, Leipzig) und des Instituts biota (Bützow) mit dem Titel „Ökosystemfunktionen von Flussauen".

Studie: Wie geht Hochwasserschutz und Kulturlandschaftsgestaltung zusammen?

Flüsse und ihre Ufer gehören zu den bevorzugten Siedlungsräumen und prägenden Elementen unserer Kulturlandschaft. Flussregionen unterliegen einem stetigen Wandel, sie werden laufend an die wechselnden Bedürfnisse der Menschen angepasst und umgestaltet. Eine Studie des Leibniz-Instituts für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) ging 2009 der Frage nach, wie Zielvorstellungen der regionalen Kulturlandschaftsgestaltung und des vorbeugenden Hochwasserschutzes bzw. der Niedrigwasservorsorge in Flusslandschaften unter Einbeziehung der Folgen des Klimawandels verzahnt werden können.

Hochwasser: Rückverlegung des Deichs bewährt sich

Eine renaturierte Auenlandschaft mit großer Artenvielfalt und ein wirksamer Schutz vor Hochwasser – das sind die Ergebnisse des Naturschutzgroßprojekts „Lenzener Elbtalaue“. Unter der Leitung des Biologen Dr. Christian Damm vom KIT wurde der Elbdeich bei Lenzen (Brandenburg) ins Hinterland verlegt. Das bis jetzt größte Rückdeichungsprojekt Deutschlands hat nun eine wichtige Bewährungsprobe bestanden.

 

Projekt KLIMAGRAD: Wie beeinflussen Klimawandel und Tourismus das Ökosystem der Alpen?

Der Einfluss des Menschen beschränkt sich nicht nur auf seinen Siedlungsraum (Klimastation mit Blick ins besiedelte Tal). Bild: Christina Schuster/TUMDas Projekt KLIMAGRAD hat untersucht, wie sich menschliche und klimatische Einflüsse im Werdenfelser Land auswirken – zum Beispiel Luftschadstoffe oder Wandertourismus auf der Zugspitze. Das Ergebnis der Studie ist ein Referenzsystem, mit dem sich Veränderungen künftig im Detail dokumentieren lassen.

 

Wie Feinstäube zum Waldsterben beitragen

Waldschäden stehen in Zusammenhang mit Luftschadstoffen, die scheinbar auch die schützende Wachsschicht der Blätter und Nadeln der Bäume angreifen. Forscher haben nun den Mechanismus entschlüsselt:

Städter oder Landei: Stadtleben verändert die Persönlichkeit von Amseln

Forscher des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell konnten nun mit handaufgezogenen Stadt- und Waldamseln zeigen, dass Stadtamseln weniger neugierig gegenüber fremden Gegenständen sind als ihre Artgenossen vom Land. Sie lassen sich von unbekannten Reizen zudem stärker abschrecken.

Populationen der Schmetterlinge auf Wiesen haben sich in den letzten beiden Jahrzehnten halbiert

Die Zahl der Schmetterlinge auf Europas Wiesen hat sich zwischen 1990 und 2011 dramatisch reduziert. Ursache dafür seien die Intensivierung der Landwirtschaft und ein Mangel an angemessen gemanagten Grünlandökoystemen, so ein von der Europäischen Umweltagentur EEA veröffentlichter Bericht.

 

Was Zecken in sich verstecken: Studie zeigt Verbreitung infizierter Zecken im Rhein-Main-Gebiet

Wissenschaftler des Biodiversität und Klima Forschungszentrums und des Klinikums der Goethe-Universität sammelten und analysierten Tausende von Zecken im Rhein-Main-Gebiet. Ihre im Fachmagazin Ticks and Tick-borne Diseases veröffentlichte Studie zeigt: Der Main ist eine Barriere zwischen unterschiedlich belasteten Gebieten.

Das verdrängte Umweltthema: Überschuss an reaktivem Stickstoff bedroht weltweit die Ökosysteme

Ein kürzlich veröffentlichtes Werk der renommierten Britischen Royal Society macht es nochmal deutlich: es ist höchste Zeit, dass sich Politik und Gesellschaft dem Thema „Stickstoff-Verschmutzung“ annehmen.

Bild: Schwetzingen, Zirkelbau
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