Landesverein Badische Heimat e.V.

Badische Heimat - das Online-Magazin

1/2015

Im Herzen Badens

Eine Reise in die Ortenau

Will man die Ortenau in seine Seele aufnehmen, muss man alle drei Gegenden kennenlernen, muss den Rhein strömen sehen, den Schnaken in seinen Altarmen trotzen, Maiglöckchen in den Auwäldern suchen, durch die Rebberge wandern und Riesling kosten, muss schließlich Brandenkopf oder Kniebis erklimmen und tief den Duft der Tannen und der Ameisenhaufen einatmen. Und immer mal wieder im Hof einer malerischen Fachwerk-Wirtschaft sitzen, die es sowohl in der Ebene als auch in den Vorbergen zuhauf gibt.

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Frankfurter Archäologen stoßen auf „Römerdorf“ in Gernsheim

Vermutet hatten die Frankfurter Uni-Archäologen schon bei ihrer ersten Gernsheimer Grabung im vergangenen Jahr, dass dort im Hessischen Ried auch eine kleine römische Siedlung bestanden haben muss. Jetzt stießen sie auf eindeutige Relikte eines Römerdorfs, das nach dem Abzug der Soldaten, dort teilweise auf den Fundamenten des Kastells entstanden war. Das dürfte um 120 n. Chr. gewesen sein, damals wurde die Kohorte (etwa 500 Soldaten) vom Rhein an den Limes verlegt und bis etwa 260 n. Chr. begann mit der Zeit der „Pax Romana“ eine friedliche Phase in dem Römerdorf, das zur römischen Provinz Obergermaniens gehörte.

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Ökologie & Natur:

Großräumige Starkniederschläge im Klimawandel Mitteleuropas

Antworten auf die Frage, womit wir in Sachen extremer Gebietsniederschläge in den kommenden Jahrzehnten zu rechnen haben, geben Wiener und Augsburger Klimaforscher mit den Ergebnissen ihres gemeinsam bearbeiteten Projekts WETRAX.

  Neue Wege im Rapsanbau

Die Anbauflächen von Raps wachsen in Deutschland kontinuierlich. Im Kampf gegen Schädlinge wie den Rapsglanzkäfer kommen deshalb auch steigende Mengen von Insektiziden zum Einsatz. Wissenschaftler der Uni Würzburg haben jetzt eine einfache Alternative zu dieser „chemischen Keule“ entdeckt.

Klimawandel verschärft Konkurrenz

Viele Pflanzen dürften in einem wärmeren Klima einen harten Stand haben. Dies vor allem, wenn ihnen neue Konkurrenz erwächst von Pflanzen, die ihren Lebensraum wegen der Klimaerwärmung in grössere Höhen ausdehnen, wie eine neue ETH-Studie zeigt.

Mopsfledermaus sendet leise Echoortungslaute in zwei Richtungen aus

Forscher der Universität Tübingen vermuten, dass ein Signaltyp dem Beutefang, der andere der Orientierung dient

Unterschätzter Rohstoff: Forscher plädieren für Gras & Bäume statt Erdöl, Kohle, Mais & Co.

Mehrjährige Pflanzen haben großes Potenzial, den wachsenden Bedarf an nachhaltig produzierter Biomasse in der wachsenden Bioökonomie zu decken – so ein Ergebnis der Perennial Biomass Crops Conference 2015 an der Universität Hohenheim

Wildpflanzen erhöhen Ertrag in benachbartem Acker.

Landwirte säen einheimische Wildpflanzen in Felder, um die Biodiversität in Kulturlandschaften zu fördern. Dass auch die benachbarten Kulturen und die Landwirte somit wirtschaftlich davon profitieren, zeigt eine aktuelle Studie des Schweizer Agrarökologen Matthias Tschumi. Demnach vermindert die angesäte Blumenmischung den Schädlingsbefall im benachbarten Acker und steigert den Ertrag um bis zu 10%.

  Lebensmittel im Blickpunkt: Tafeltrauben nur selten mit zu hohen Pflanzenschutzmittelrückständen

Trauben sind empfindliche Kulturen. Sie können von einer ganzen Reihe von Schadorganismen wie Pilzen, Insekten, Milben und Viren befallen werden. Deshalb werden sie in der Regel mehrfach mit Pflanzenschutzmitteln behandelt – sowohl im konventionellen als auch ökologischen Anbau. Erfreulicherweise kommt es bei Tafeltrauben jedoch kaum noch zu Überschreitungen der gesetzlichen Höchstgehalte für Pflanzenschutzmittelrückstände.

 

Tabak: Vom brauen Gold zum sozialen Stigma

Mit der Kulturgeschichte des Tabaks befasst sich ein neues Buch aus unterschiedlichen Perspektiven. Einer der Herausgeber ist Dr. Gerrit Dworok vom Institut für Geschichte der Uni Würzburg.

Mountainbiking im Wald: Pflanzensamen fahren mit

Fahrräder transportieren nicht nur erholungswillige Sportler, sondern auch die Samen von Pflanzen. Bis zu fünf Kilometer können Mountainbikes flache und nadelförmige Samen auf feuchten Waldwegen befördern, wie Studien der Freiburger Pflanzenökologin Dr. Gesine Pufal zeigen. Gelangen so Samen invasiver Arten in empfindliche Ökosysteme, kann das für die Biodiversität problematisch werden.

 

 

 

Bild: St. Peter im Schwarzwald
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