Landesverein Badische Heimat e.V.
 

Landesverein Badische Heimat e.V.

Regionalgruppe Mannheim

Ansprechpartner
Dr. Kai Budde
L 11,9
68161 Mannheim
Tel. 0621 - 27150

E-Mail: budde@badische-heimat.de


Programm 2. Halbjahr 2016

Dienstag, den 6. September 2016, 16.00 Uhr
Dr. Kai Budde, ehemaliger Kurator am TECHNOSEUM Mannheim
Besichtigung der renovierten Räume der Alten Mannheimer Sternwarte

1772 wurde der Grundstein zur Mannheimer Sternwarte gelegt. Über 100 Jahre forschten an ihr verschiedene Astronomen. Der erste war der Jesuitenpater Christian Mayer, der letzte, Professor für Astronomie an der Technischen Hochschule in Karlsruhe, Wilhelm Valentiner. Weniger bekannt ist, dass seit 1908 Künstler in der Sternwarte lebten und arbeiteten. 1958, nach der ersten gründlichen Renovierung wurde die Alte Sternwarte endgültig zum Atelierturm. Seitdem wurde nicht mehr viel in das historische Kleinod investiert. Dank der Initiative des Aktionsbündnisses „Alte Sternwarte“ konnte mit Hilfe verschiedener Einrichtungen, Vereine und Privatpersonen aus Mannheim und der Metropolregion ab 2013 eine Außen- und Innensanierung der Sternwarte durchgeführt werden.
Treffpunkt Eingangsbereich der Sternwarte in A4 15.45 Uhr. Die Führung ist auf 25 Personen begrenzt. Anmeldung ab dem 2. September unter 0621/27150 (Dr. Kai Budde) oder maybudk@web.de


Mittwoch, 5. Oktober 2016, 17 Uhr
Diakon Christian Möhrs, katholische Kirchengemeinde Mannheim-Neckarstadt
Führung durch die Herz-Jesu-Kirche

Nach der Führung in der evangelischen Lutherkirche in der Neckarstadt im Jahre 2012 besichtigen wir nun die ganz in der Nähe gelegene katholische Herz-Jesu-Kirche. Diese wurde errichtet auf den ehemaligen „Neckargärten“, wo in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die „Neckarstadt“ entstehen sollte. Hier lebten 1871 schon 2200 Bewohner, von denen 1500 katholisch waren. Vorübergehend gab es hier eine provisorische Laurentiuskirche, die jedoch bald zu klein war. 1902 konnte der Grundstein für eine neue, größere Kirche im neuromanischen Stil gelegt werden, die den Namen Herz-Jesu tragen sollte. Die Kirche besaß einen monumental gestalteten Hochaltar, die Decke wurde vom Kunstmaler Franz Wallischeck, dem Begründer der Hollerbacher Malerkolonie, mit Darstellungen aus dem Neuen Testament ausgemalt. Im 2. Weltkrieg wurde die Kirche bei einem Fliegerangriff schwer getroffen und brannte bis auf die Sakristei aus. Seit 1947 wurde mit dem Wiederaufbau der Kirche begonnen, im Chorraum gestaltete der Kunstmaler Rudolf Kaufhold eine interessante Christusdarstellung, die Decke wurde von einer schönen Kassettendecke abgeschlossen. 1974/75 wurde der Altarraum nach den Bestimmungen des Zweiten Vatikanischen Konzils umgestaltet. Heute bildet die Pfarrei Herz-Jesu mit den Kirchengemeinden St. Bonifatius, St. Nikolaus und St. Bernhard die Katholische Kirchengemeinde Mannheim-Neckarstadt.
Mittelstraße/Ecke Pestalozzistraße,
Treffpunkt: Eingangsbereich Kirche, Pestalozzistraße


Samstag, den 29. Oktober 2016, 15.00 Uhr
Dr. Kai Budde, ehemaliger Kurator am TECHNOSEUM Mannheim
Das Historische Inventar der Mannheimer Sternwarte

Der tragbare Quadrant von Canivet, der große Mauerquadrant von John Bird, ein Himmelsglobus von Didier Robert de Vaugondy, ein Linsenfernrohr von Jesse Ramsden oder ein Spiegelfernohr aus London – das sind nur einige der erhaltenen Instrumente aus dem reichen Bestand der Mannheimer Sternwarte, die heute im TECHNOSEUM aufbewahrt werden. Der ehemalige Betreuer der Sammlung, Dr. Kai Budde, erzählt von der Herstellung, dem Erwerb und dem Gebrauch der Instrumente.
Treffpunkt: Foyer des Museums 14.45 Uhr. Die Führung ist auf maximal 25 Teilnehmer begrenzt. Der Eintritt beträgt 8,00 € pro Person.
Anmeldung ab dem 27. Oktober unter 0621/27150 (Dr. Kai Budde) oder maybudk@web.de


Freitag, 18. November 2016, 16.30 Uhr
Tanja Vogel, M.A., Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim
Barock – Nur schöner Schein?

Ab 11.September 2016 werden die Reiss-Engelhorn-Museen die Ausstellung „Barock – Nur schöner Schein?“ präsentieren. Zahlreiche Leihgaben u. a. aus dem Kunsthistorischen Museum Wien, aber auch hervorragende Exponate aus den eigenen Beständen sind in dieser Schau zu sehen. Die Ausstellung bietet einen spannenden Einblick in Kunst, Musik, Literatur, Geschichte, Wissenschaft, Religion und Alltag der Barockzeit und zeigt ein erstaunliches Bild jener facettenreichen Epoche jenseits von Pomp und Puder.
Treffpunkt: Museum Zeughaus C5, Reiss-Engelhorn-Museen. Die Führung ist auf maximal 25 Teilnehmer begrenzt, der Eintritt beträgt pro Person 10,50 €- Tel. Anmeldung unter 0621/313351 oder tanja.vogel@mannheim.de


Freitag, der 9. Dezember 2016, 16.00 Uhr
Dr. Kai Budde / Helga Erbacher, Restauratorin am TECHNOSEUM Mannheim
Vorführung historischer Musikautomaten aus der Sammlung des TECHNOSEUMS Mannheim

Das TECHNOSEUM zeigt in der ständigen Ausstellung mehrere alte mechanische Musikautomaten, die bei unserem Besuch von ihrer Betreuerin Helga Erbacher wieder zum Klingen gebracht werden. Dabei werden auch die technischen Besonderheiten hervorgehoben und der Einsatzort der Instrumente in ihrer Zeit vorgestellt. Größtes Instrument ist die Welte-Kinoorgel von 1928 aus dem Scala-Theater in St. Gallen, die 1982 zusammen mit 36 Notenrollen für 270.000 DM erworben wurde. Weitere Instrumente sind eine Drehorgel der Firma Johann Georg Loos von 1905, ein „Phonola“- Tretklavier der Firma Hupfeld Grunert von 1920, ein „Polyphon“ von 1900, sowie ein Tanzstundengrammophon von 1928 aus London.
Treffpunkt Foyer des TECHNOEUMS Mannheim 15.45 Uhr. Die Führung ist auf 25 Personen begrenzt. Der Eintritt beträgt 8,- € pro Person.
Anmeldung ab dem 7. Dezember 2016 unter 0621/27150 (Dr. Kai Budde) oder maybudk@web.de


Freitag, 13. Januar 2017, 15.30 Uhr
Dr. Thomas Kosche, Oberkonservator, TECHNOSEUM Mannheim:
Führung durch die Ausstellung: „2 Räder – 200 Jahre“

Im Juni 2017 jährt sich zum 200. Mal die Jungfernfahrt des Karl Freiherr von Drais auf dem von ihm konstruierten Vorläufer des Fahrrads. Seine rund eine Stunde dauernde Ausfahrt markiert nicht nur den Beginn der Entwicklung des Fahrrads, sondern ebenso den Beginn der Automobilität, des Selbstfahrens ohne Zuhilfenahme der Muskelkraft von Reit- oder Zugtieren. Das Jubiläum ist Anlass, in einer Ausstellung die Anfänge, den Verlauf der Geschichte und die mögliche Zukunft eines Verkehrsmittels zu thematisieren, das bis heute weltweit in wesentlich größeren Stückzahlen existiert als das beim Publikum höher bewertete Auto.
TECHNOSEUM Mannheim; Treffpunkt: Museumsfoyer 15.15 Uhr, Eintrittspreis: 8,00 € pro Person. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 25 begrenzt.
Tel. Anmeldung ab dem 11. Januar 2017 unter 0621/4298 – 839 (Buchungsbüro Technoseum).


 

Bild: Jugendstil-Anlage am Friedrichsplatz, Mannheim
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