Schwetzingen

Regionalgruppe Schwetzingen

Dr. Volker Kronemayer

Erzbergerstr. 45
D-68782 Brühl
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Programm 2. Halbjahr 2019

Ortsbegehung Plankstadt mit Bürgermeister Nils Drescher – Führung in Kooperation mit dem Landesverein Badische Heimat e.V. und der Volkshochschule Bezirk Schwetzingen e.V.

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Mit dieser Führung setzen wir die Tradition fort, die Entwicklung einer Gemeinde durch eine Ortsbegehung mit dem Bürgermeister zu erleben. Plankstadt hat interessante historische und heimatgeschichtliche Ecken zu bieten. Bei der interessanten Ortsbegehung mit Bürgermeister Nils Drescher wird aber auch die Gegenwart mit einbezogen und über laufende Baumaßnahmen und aktuelle Bauentwicklungspläne berichtet.

Plankstadt, Treffpunkt: Haupteingang Rathaus.

Samstag, 21.09.19, 15.00-16.30 Uhr

Eintritt frei

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PD Dr. Gunter Zimmermann: Die Weimarer Verfassung 1919 im Vergleich zum Grundgesetz 1949 – Vortrag in Kooperation mit dem Landesverein Badische Heimat e.V. und der Volkshochschule Bezirk Schwetzingen e.V.

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Das Jahr 2019 steht für die zwei Jubiläen Weimarer Verfassung 1919 und die Verabschiedung des Grundgesetzes im Jahr 1949. Die Verfassung des Deutschen Reichs, bekannter als Weimarer Reichsverfassung trat am 14. August 1919 in Kraft. Das Deutsche Reich wurde eine föderative Republik mit einem gemischt präsidialen und parlamentarischen Regierungssystem. Die Paulskirchenverfassung von 1849 diente in vielen Verfassungsartikeln als Vorbild.

Das Grundgesetz (GG) wurde am 23. Mai 1949 in einer feierlichen Sitzung des Parlamentarischen Rates durch den Präsidenten Konrad Adenauer verkündet. Auf die Bezeichnung „Verfassung“ wurde bewusst verzichtet, um den provisorischen Charakter der mit dem GG gegründeten Bundesrepublik Deutschland hervorzuheben. Mit der Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 wurde das GG zur Verfassung.

Besondere Bedeutung haben aufgrund der Erfahrungen aus der Zeit des Nationalsozialismus die im GG, Artikel 1-19, verankerten Grundrechte.

Schwetzingen, Volkshochschule

Montag, 07.10.19, 19.30-21.00 Uhr

5,- EUR

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Dr. Markus Kiesel: Das Bayreuther Festspielhaus – Vortrag in Kooperation mit der Stadt Schwetzingen, dem Landesverein Badische Heimat e.V. und der Volkshochschule Bezirk Schwetzingen e.V.

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Das Bayreuther Festspielhaus ist ein Meilenstein in der Gattungsgeschichte der Theaterarchitektur. Ohne Vorbilder, was verständlich, ohne Nachfolge, was bei der kulturhistorischen Bedeutung seines Erbauers Richard Wagners erstaunlich ist. Was dem Besucher auf den ersten Blick heute als authentisches Theatergebäude aus dem 19. Jahrhundert erscheint, ist bei näherem Hinschauen eine Synthese aus Tradition und lebendigster Theatergeschichte. Aus einem Provisorium wurde ein moderner Theaterbetrieb, der dauerhaft funktionsgerecht ausgebaut ist, ohne dass sich der Charakter des Hauses wesentlich verändert hätte. Darüber hinaus repräsentiert der Bau in einzigartiger Weise Ideengeschichte, Architekturgeschichte, Werkgeschichte, Rezeptionsgeschichte und nicht zuletzt Wagners Verhältnis zu Architektur. Markus Kiesel, Herausgeber des Text-Bildbands „Das Richard Wagner Festspielhaus“ blickt mit zahlreichen Bildern in, vor, hinter und unter das Gebäude und seine Geschichte – und die familiären Abgründe.

Schwetzingen, Volkshochschule

Donnerstag, 07.11.19, 18.30-20.00 Uhr

Eintritt frei

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Fahrt nach Freiburg – in Kooperation mit dem Landesverein Badische Heimat e.V.

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Aufgrund des Jubiläums 40 Jahre Badische Heimat Ortsverein Bezirk Schwetzingen führt unsere Tagesfahrt nach Freiburg. Dort besuchen wir die Geschäftsstelle des Landesvereins Badische Heimat, ein repräsentatives Haus aus den 20er Jahren, das sich markant von allen anderen Häusern im Stadtteil Waldsee abhebt und seit 1926 Sitz der Geschäftsstelle ist. Hier befindet sich auch die umfangreiche Präsenzbibliothek, das Bildarchiv mit historischen Bildquellen aus dem badischen Raum sowie das Vereinsarchiv mit nahezu sämtlichen Dokumenten zur Vereinsgeschichte, von den Anfängen 1909 bis heute.

Eine Fahrt nach Freiburg ohne das Münster zu besuchen, ist undenkbar. Das Freiburger Münster „Unserer Lieben Frau“ ist heute zugleich Pfarrkirche der Dompfarrei und die Kathedrale der Erzdiözese Freiburg. Das Erzbistum wurde 1827 neu gebildet. Seine Entstehung ist eng verbunden mit dem noch jungen Großherzogtum Baden. Das Münster gehört zu den wenigen gotischen Großkirchenbauten, die noch im Mittelalter vollendet wurden und das zahlreiche Kriege nahezu unversehrt überstand.

Wer dann noch sportlich sein möchte, erklimmt den „schönsten Turm auf Erden“ (Jacob Burckhardt ).

Samstag, 16.11.19, 8.00-20.00 Uhr

Nähere Informationen entnehmen Sie unserem Flyer. Anmeldung bis 18. Oktober bei Dieter Frodl, Badische Heimat, Tel. 06202 13493.

Anmeldung bis 18. Oktober

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Von der Kleinstaaterei zur Nation. Friedrich List und der Deutsche Handels- und Gewerbeverein – Vortrag und Diskussion der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit / Reinhold-Meier-Stiftung Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Landesverein Badische Heimat e.V. und der Volkshochschule Bezirk Schwetzingen e.V.

Moderation: Jörg Diehl, Leiter Liberales Forum Kurpfalz FNF/RMS.

Vortrag von PD Dr. Gunter Zimmermann im anschließenden Gespräch mit Prof. Dr. Matthias Fifka

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Friedrich List, einer der bedeutendsten deutschen Wirtschaftstheoretiker des 19. Jahrhunderts, gründete 1819 den „Allgemeinen Deutschen Handels- und Gewerbeverein“. Sein Ziel: die Vielzahl der innerdeutschen Zollgrenzen zu überwinden, um einen größeren deutschen Binnenmarkt zu schaffen und damit einen konkurrenzfähigen wirtschaftlichen Aufschwung Deutschlands zu ermöglichen. „Erziehungszölle“ sollten  der entstehenden deutschen Wirtschaft Schutz gewähren, weshalb ihm bis heute „Protektionismus“ vorgeworfen wird. Zu Unrecht, denn er hatte klare Vorstellungen, in welcher Weise der Staat wirtschaftsfördernd zu agieren habe. Lists Aktualität liegt darin, dass seine Verzweiflung über die deutsche Kleinstaaterei heute sich auf den Zustand Europas und der europäischen Union übertragen ließe.

Schwetzingen, Volkshochschule

Donnerstag, 14.11.19, 19.00-21.00 Uhr

Eintritt frei