Ein Bebilderter Vortrag von Hubert Matt-Willmatt mit historischem Fotomaterial:
Das verspätete Kriegsende im Elsass
Mulhouse und Strasbourg wurden von französischen und amerikanischen Truppen bereits im November 1944 eingenommen – nur 60 Kilometer trennten die beiden französischen Generäle de Lattre de Tassigny und Leclerc mit ihren Einheiten voneinander. Wieso bewegten sie sich nicht aufeinander zu? Wie konnte sich der deutsche Brückenkopf um Colmar herum etablieren, der als ‚poche de Colmar‘ von Dezemer 1944 bis Februar 1945, in die Geschichte mit Tausenden gefallenen Soldaten einging? Amerikanische Bomber zerstörten Dorf um Dorf bis Neuf-Brisach, um der US-Armee (Lee Miller, Audie Murphy) und französischen (Kolonial-)Verbänden und Fremdenlegionären den Weg zum Rhein zu ebnen.
Ein subjektiver Blick auf das Elsass vom 1. Weltkrieg bis zum Kriegsende sowie auf die Gedenkfeierlichkeiten im letzten Jahr vom Februar in und um Colmar, bis zu, 11. November in Paris.

