Deutschsprachige Literatur im Elsass von 1870 bis heute! Ein Überblick im Bildvortrag.

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Deutschsprachige Literatur im Elsass von 1870 bis heute! Ein Überblick im Bildvortrag.

12. November 2024 um 15:30 Uhr - 17:30 Uhr

Vortrag von Hubert-Matt-Willmatt

Bis 1648, als das Elsass zu Frankreich kam, wird dort alemannisch gesprochen und „deutsch“ geschrieben, der Rhein ist keine Sprachgrenze. Gottlieb Conrad Pfeffel (1736- 1809) veröffentlicht in deutscher und französischer Sprache. Ab 1870/71 gehörte das Elsass zum Deutschen Reich. Im „Reichsland Elsass-Lothringen“ politisiert sich Literatur – Autoren positionieren sich entweder in der Autonomiebewegung „national-deutsch“ oder „national-französisch“ – und gewinnen, je nach herrschenden Verhältnissen und Sprachvorschriften (Französisch: 1919, Deutsch: 1940, Französisch: 1945) die Oberhand. Das Schicksal René Schickeles (1883 – 1940) ist beispielhaft. Mit Jean Egen, Pascal Hugues, Martin Graff, André Weckmann (Dialekt als Waffe) und Pierre Kretz liegt der Schwerpunkt nach 1945 auf der Betonung des kulturell eigenständigen Elsass und der Aufarbeitung der wechselvollen Geschichte.

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Veranstaltungsort

  • Haus der Badischen Heimat
  • Hansjakobstraße 12
    Freiburg, Baden-Würtemberg 79117 Deutschland
    Google-Karte anzeigen
  • Telefon 0761 73 72 4

Veranstalter

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