Karlsruhe

Regionalgruppe Karlsruhe

Dr. Hans-Jürgen Vogt

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Programm 1. Halbjahr 2019

 Am Dienstag, 12. Februar 2019 um 15.30 Uhr findet im Ausstellungsraum der Badischen Landesbibliothek, Erbprinzenstraße 15, 76133 Karlsruhe eine Sonderführung für die Badische Heimat und die LVBEdurch die Ausstellung

„lucida vallis – Das Kloster Lichtenthal als Zentrum kultureller Überlieferung“ statt.

Anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres zeigt die Badische Landesbibliothek in Kooperation mit der Cistercienserinnen- Abtei Lichtenthal in Baden-Baden kulturelle Schätze des 1245 gegründeten Hausklosters der Markgrafen von Baden. Das Kloster hat die Säkularisation unbeschadet überstanden und viele Kostbarkeiten anderer, zerstörter Klöster aufgenommen, so dass eine für die Landesgeschichte außerordentlich wichtige Sammlung zustande gekommen ist.

Treffpunkt um 15.15 Uhr vor dem Ausstellungsraum der BLB
Eintritt 2,50 €

Am Freitag, 22. Februar 2019 findet um 19.30 Uhr im Vortragsraum der FächerResidenz Karlsruhe, Rhode-Island-Allee 4 ein Vortrag statt von

Michael Ullrich über „20 Jahre  Post im Badischen Raum vom 1850 bis 1871

Michael Ullrich ist Stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Baden im Bund Deutscher Philatelisten und Mitautor des Baden-Handbuchs, das mit einem Preis ausgezeichnet wurde. Seine bekannteste Publikation ist sein Buch über die Marken des Großherzogtums Baden, das sich von den ersten Freimarken 1851 bis zum Aufgehen der badischen Post in die Hände der Deutschen Reichspost im Ja Dezember 1871 befasst.

Anschließend lädt die FächerResidenz zu einem Glas Sekt ein.

Anfahrt: Mit der Tram 3 Richtung Heide Station Lilienthalstraße
Eintritt frei

Am Donnerstag, 14. März 2019 treffen wir uns in der Paul-Gerhard-Kirche (Stephanienbad) in Beiertheim, Breite Straße 49 A, von 18.00 – 20.00 Uhr zu einer Lesung der besonderen Art:

Bei Geschichten von Johann Peter Hebel, vorgetragen von Dr. Franz Littmann, wird eine dazu passende Suppe samt – badischer – Brezel verzehrt und ein Blockflötentrio sorgt für die stilechte musikalische Umrahmung.

Dr. Franz Littmann ist Mitarbeiter der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe und ausgewiesener Kenner Johann Peter Hebels. In zahlreichen Publikationen beschäftigte er sich mit Hebels Reisen, mit ihm als Aufklärer, aber auch als Pädagoge, Politiker und Philosoph und bereitet derzeit eine Gesamtausgabe der Werke Johann Peter Hebels vor.

Am 14. März werden Johann Peter Hebels einige seiner Kalendergeschichten im Mittelpunkt stehen, darunter die Namen gebende.

Vom Albtalbahnhof aus sind es etwa 10 Minuten Gehweg durch die Gärten.

Kostenbeitrag: Je nach Teilnehmerzahl etwa 10 € (Suppe und Getränke inklusive)

Am Freitag, 15. März 2019 spricht Dr. Cajetan von Aretin (München) um 19 Uhr in der Badischen Landesbibliothek, Erbprinzenstr 15, über

Ein deutscher Sonderweg? Die süddeutschen Verfassungen des 19. Jahrhunderts und ihr Ende in den Fürstenabfindungen 1919

Treffpunkt vor dem Vortragssaal der Badischen Landesbibliothek
Eintritt frei

Am Dienstag, 19. März 2019 findet um 16.00 Uhr im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais, Karlstraße 10, 76133 Karlsruhe eine Sonderführung durch Herrn Direktor Dr. Peter Pretsch statt durch die Ausstellung

Karlsruhe und Elsass-Lothringen seit 1871. Die wechselvolle Geschichte einer Nachbarschaft

Die Ausstellung spannt in Zusammenarbeit mit dem Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe den Bogen von der Annexion Elsass-Lothringens durch das deutsche Kaiserreich über die „Rückgabe“ an Frankreich und die erneute Annexion durch die Nationalsozialisten und der erneuten Rückkehr nach deren Zusammenbruch. Die Bedeutung der wechselvollen Geschichte in politischer, kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht wird in vielen bisher auch wenig beachteten Facetten dargestellt.

Treffpunkt um 15.45 im 1. Obergeschoss vor den Ausstellungsräumen
Eintritt: frei

Am Mittwoch, 20. März 2019 um 18.00 Uhr spricht Dr. Detlev Fischer in der Veranstaltungsreihe „Gespräche am Tor“ der Fernuniversität Hagen zum Thema

Erinnerung an die badische Revolution 1918/19: Der Karlsruher Jurist Eduard Dietz als Vater der badischen Verfassung vom 21. März 1919

Die Veranstaltung findet im Regionalzentrum Karlsruhe der Fernuniversität, Kriegsstraße 100, Postbankgebäude 2. OG statt.

Binnen weniger Monate gelang es, aus den Trümmern der Monarchie eine Verfassung für den Freistaat Baden zu erarbeiten. Entscheidenden Anteil daran hatte Eduard Dietz (1866-1940). Der überzeugte Sozialdemokrat war ein erfolgreicher Rechtsanwalt, langjähriges Mitglied des Karlsruher Gemeinderats und Vorsitzender der badischen Rechtsanwalts-kammer, bis er im1933 von den Nazis aus seinen Ämtern verdrängt wurde.

Dr. Detlev Fischer ist in Karlsruhe aufgewachsen, war Richter am Bundesgerichtshof und ist seit 2005 Leiter des Rechtshistorischen Museums in Karlsruhe. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zu rechtshistorischen Themen vorgelegt, darunter ein Buch über „Eduard Dietz, Vater der Badischen Landesverfassung von 1919, Ein Karlsruher Juristenleben“.
Eintritt frei

Am Dienstag, 11. April: Vortrag von Prof. Robert Mürb, dem Vorsitzender der Landesvereinigung Baden in Europa, über „ Das Verhältnis zwischen Baden und Württemberg“ um 19.30 Uhr im Weinbrennersaal des Badisch Brauhaus, Stephanienstraße 38

Professor Mürb, Karlsruher Alt-Stadtrat und Vater der Bundesgartenschau 1967, kämpft seit Jahren um ein in jeder Hinsicht ausgewogenes Verhältnis zwischen Baden und Württemberg und gegen allzu starke Vereinnahmung badischer und württembergischer Kommunen gegenüber dem Moloch Stuttgart, aber auch für die Gleichstellung Badens in finanzieller, kultureller und gesellschaftlicher Hinsicht. Die Landesvereinigung Baden in Europa und die Badische Heimat arbeiten eng und erfolgreich zusammen und es ist an der Zeit, dass die Mitglieder der Badischen Heimat und der Landesvereinigung sich im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung näher kennenlernen.
Eintritt frei, Verzehr erwünscht

Am Donnerstag, 9. Mai 2019 findet um 15.30 Uhr im Badischen Landesmuseum eine Führung mit Prof. Dr. Eckart Köhne, dem Leiter des Badischen Landesmuseum statt durch die Ausstellung

Mykene. Die sagenhafte Welt des Agamemnon

Das Badische Landesmuseum präsentiert die weltweit größte kulturhistorische Ausstellung über Mykene, der ersten Hochkultur auf dem europäischen Festland, die ihre Blütezeit von 1600 bis 1200 vor Christus hatte. Das Löwentor und die „Goldmaske des Agamemnon“ geben der Kultur ein Gesicht, die nach ihrem Fundort benannt wurde. In über 400 Objekten, die zum Teil noch nie im Ausland zu sehen waren, spiegelt sich eine Kultur, deren jähes und vollständiges Ende bis heute ein Rätsel bleibt. Sie reichen von den ersten ersten Entdek-kungen Heinrich Schliemanns von 1876 bis zum spektakulären Fund des sogenannten „Greifenkriegers“ im Jahr 2015.

Das Badische Landesmuseum bittet um bis 25.April. Sie können sich anmelden bei marthamariad@yahoo.de, per Post (Marthamaria Heilgeist, Rhode-Island-Allee 4 a, 76149 Karlsruhe) oder bei der Geschäftsstelle der LVBE geschaeftsstelle@lv-baden.de, Tel.: 07271 – 50 888 72

Treffpunkt: Eingang des Schlosses
Eintritt: 9 €, Führung frei

Am Mittwoch, 17. Juli 2019 findet um 18.30 Uhr im Vortragsraum der FächerResidenz Karlsruhe, Rhode-Island-Allee 4 ein Vortrag statt:

Hildegard Ried: Auswanderungswellen nach Polen Ungarn und USA im 18. Und 19. Jahrhundert. Schicksale und ihre historischen Hintergründe am Beispiel Langensteinbach

Hildegard Riehl ist Heimatforscherin. Ihre neuen Ergebnisse liegen der Badischen Heimat gegenwärtig zur Besprechung vor. Sie zeigt am Beispiel Langensteinbach die Not in den badischen Städten und Dörfern vergangener Jahrhunderte, denen die Menschen zu entkommen suchten, um in Europa oder den USA bessere Lebensbedingungen zu finden. Flüchtlingsströme sind nicht nur ein wichtiger Teil der Heimatgeschichte, sondern heute ist das Thema aktueller denn je.  

Anschließend lädt die FächerResidenz zu einem Glas Sekt ein.

Anfahrt: Mit der Tram 3 Richtung Heide Station Lilienthalstraße
Eintritt frei